Brasiliens Nordosten
Teil 2: Paraìba
Paraíba
Zurück am Meer waren es dann nur noch wenige Kilometer bis nach Paraíba – einen Bundesstaat, den ich zum Ausgleich fast komplett ohne die Benutzung von Straßen durchquere.
Gegen Mittag erreiche ich in der Hauptstadt João Pessoa den östlichsten Punkt des amerikanischen Kontinents, und: den offiziellen Ausgangspunkt der Transamazônica! Nur mit Mühe kann ich der Versuchung widerstehen, links abzubiegen um die mir noch fehlenden Kilometer der Transamazonica abzuradeln. Stattdessen geht es weiter am Strand.
Der Rio Mamanguape hat mir im Vorfeld ein wenig Kopfschmerzen bereitet, aber die Sorge war völlig unbegründet: Ein Fischer hat praktisch schon darauf gewartet, mal wieder einen Radfahrer über den Fluss zu bringen. Erst "vor Kurzem" sei einer vorbeigekommen – so vor ein, zwei Monaten...
Und dann ist Samstagabend! Das kann unter Umständen ja sehr kräftezehrend werden... An diesem, meinem ersten Samstag in Brasilien, bin ich in dem kleinen Nest Baía da Traição gelandet. Dort befindet sich eines der wenigen indigenen Reservate der Gegend. Zufälligerweise lerne ich dort direkt den Junior-Häuptling (Cacique) kennen, der mich im Anschluss bis früh um 6 Uhr durch das örtliche Nachtleben geleitet.
Um 7 Uhr früh geht es dann aber trotzdem unerbittlich weiter – meine Gezeitentabelle ist da gnadenlos.
Und hier noch ein paar Bilder aus Paraiba:
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